Werkzeug · Check

Sicherheits-Check

Wie gut sind deine Bitcoin geschützt? Frage 1 klärt, wo sie liegen – danach siehst du nur die Fragen, die für dich gelten. Heraus kommen eine Ampel und deine nächsten Schritte, die dringendsten zuerst.

Im LernpfadEtappe 6 · Absichern & dranbleiben

Rechnet
lokal, in deinem Browser
Eingaben
bleiben auf deinem Gerät
Beratung
keine – Bildung statt Empfehlung
0 von 15 Fragen beantwortet
01 Wo liegen deine Bitcoin?

Danach siehst du nur die Fragen, die für dich gelten. Diese Antwort zählt nicht für die Ampel.

Teil 01/03

Anbieter & Konto

02 Hast du selbst geprüft, ob dein Anbieter in der EU zugelassen ist (MiCA)?

Im ESMA-Register oder in der Unternehmensdatenbank der BaFin.

03 Wie ist der Login bei deinem Anbieter zusätzlich geschützt?
04 Hat dein Anbieter-Konto ein eigenes Passwort – und ist dein E-Mail-Postfach ebenfalls mit Zwei-Faktor-Anmeldung geschützt?

Wer dein E-Mail-Postfach übernimmt, kann oft Passwörter zurücksetzen.

05 Wie öffnest du die Website oder App deines Anbieters?

Teil 02/03

Wallet & Backup

06 Wie hast du die Seed-Phrase (Wiederherstellungswörter) deiner Wallet gesichert?
07 Wie viele Kopien deines Seed-Backups gibt es?
08 Hast du dein Backup schon einmal geprüft – per Probe-Wiederherstellung oder Backup-Prüfung am Gerät?
09 Woher stammt deine Hardware-Wallet – und wer hat die Seed-Phrase erzeugt?
10 Wie prüfst du eine Empfangsadresse, bevor du Bitcoin sendest?

Teil 03/03

Alltag & Betrugsschutz

11 Hältst du Handy, Computer und Wallet-Apps aktuell und installierst Apps nur aus offiziellen Quellen?
12 Ein freundlicher „Support-Mitarbeiter“ bittet dich, zur Fehlerbehebung deine Seed-Phrase einzugeben. Was tust du?
13 Hat dich schon einmal jemand, den du nur aus Chat, Telefon oder Social Media kennst, dazu gebracht, Geld auf eine Anlage-Plattform einzuzahlen?
14 Sprichst du öffentlich oder im Bekanntenkreis darüber, wie viele Bitcoin du hast?
15 Wüsste eine Vertrauensperson im Notfall, wie sie an deine Bitcoin kommt – ohne deine Seed-Phrase heute schon zu kennen?

Nach dem Check

Deine nächsten Schritte

Sobald du antwortest, erscheinen hier deine Empfehlungen – die dringendsten zuerst.

Offener Rechenweg

So rechnen wir

Annahmen, Formeln und Grenzen – zum Aufklappen

So entsteht die Ampel

  • Frage 1 klärt, wo deine Bitcoin liegen. Sie zählt nicht mit, blendet aber Fragen aus, die für dich nicht gelten – etwa zur Seed-Phrase, wenn deine Bitcoin nur bei einem Anbieter liegen.
  • Jede weitere Antwort bekommt 2 Punkte (gut), 1 Punkt (ausbaufähig) oder 0 Punkte (Risiko). „Trifft nicht zu“ zählt nicht mit.
  • Rot heißt: Mindestens eine Antwort ist ein akutes Risiko – Login nur mit Passwort, Seed-Phrase digital oder gar nicht gesichert, eine beigelegte Seed-Phrase, die Seed-Phrase für einen „Support“ oder Geld auf einer Plattform, zu der dich ein Online- oder Telefonkontakt gebracht hat. Rot ist es auch, wenn du weniger als die Hälfte der Punkte erreichst.
  • Gelb heißt: kein akutes Risiko, aber mindestens eine Antwort mit 0 Punkten oder weniger als 85 % der Punkte.
  • Grün heißt: mindestens 85 % der Punkte und keine Antwort mit 0 Punkten.
  • Solange Fragen offen sind, zeigt die Ampel einen Zwischenstand. Ein akutes Risiko färbt sie sofort rot.

Die Empfehlungen sind nach Dringlichkeit sortiert. Du musst nicht alles auf einmal umsetzen – aber die dringenden Punkte solltest du zuerst angehen.

Worauf die Fragen beruhen

  • Zwei-Faktor-Anmeldung: Das BSI nennt Authenticator-Apps und Hardware-Token (FIDO) als sicherer als SMS-Codes.[1]
  • Seed-Phrase: Die Wiederherstellungswörter erzeugen deine Schlüssel – wer sie kennt, kontrolliert die Bitcoin.[4] Metall-Backups wurden in unabhängigen Stresstests mit Hitze, Korrosion und Quetschen geprüft – mit dem Fazit: je einfacher die Konstruktion, desto weniger Fehlerquellen.[5]
  • Betrug: Die europäischen Aufsichtsbehörden warnen vor Phishing, falschem Support, gefälschten Apps und Anlagebetrug – und betonen, dass seriöse Unternehmen nie nach Passwörtern oder Seed-Phrasen fragen.[2] Die Verbraucherzentrale warnt aktuell vor Anlagegruppen in Messengern.[7] Die BaFin erklärt, wie du unseriöse Angebote erkennst.[8]
  • Anbieter: In der EU brauchen Krypto-Dienstleister eine MiCA-Zulassung; alle Übergangsfristen endeten am 1. Juli 2026. Das Register führt die ESMA.[3]
  • Diskretion: Überfälle und Erpressungen gegen bekannte Bitcoin-Besitzer sind dokumentiert und haben zugenommen.[6]

Was der Check nicht kann

Er ersetzt keine Sicherheitsberatung und kennt deine Geräte nicht. Er fragt bewusst nichts ab, was dir schaden könnte – gib nirgends deine Seed-Phrase, Passwörter oder Kontostände ein, auch nicht hier. Deine Antworten verlassen deinen Browser nicht.

Quellen8 Quellen · 6 Herausgeber

Die Hochzahlen im Text verweisen auf diese Quellen.

  1. Zwei-Faktor-Authentisierung – Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) (abgerufen am 27.09.2026)
  2. Factsheet: Krypto-Betrug und -Täuschung (deutsche Fassung) – EBA, EIOPA und ESMA, 2026 (abgerufen am 27.09.2026)
  3. Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) – ESMA (abgerufen am 27.09.2026)
  4. BIP 39: Mnemonic code for generating deterministic keys – Bitcoin Improvement Proposals (abgerufen am 27.09.2026)
  5. Metal Bitcoin Seed Storage Stress Test Reviews – Jameson Lopp (abgerufen am 27.09.2026)
  6. Known Physical Bitcoin Attacks – Jameson Lopp (abgerufen am 27.09.2026)
  7. Anlagebetrug über WhatsApp-Gruppen: Vorsicht vor diesen Maschen – Verbraucherzentrale, 17.09.2026 (abgerufen am 27.09.2026)
  8. Anlagebetrug erkennen – BaFin (abgerufen am 27.09.2026)

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